{"id":59,"item":"kosmoskosmos-gynhealth.bladderweakness","url":"\/storage\/app\/media\/contenteditor\/blasenschwaeche-940x360.jpg","created_at":"2021-11-03T13:39:32.000000Z","updated_at":"2021-11-23T10:47:20

Blasenschwäche

Viele Frauen leiden unter Blasenproblemen oder Blasenschwäche. Häufig treten Blasenbeschwerden nach mehreren Geburten oder mit zunehmendem Alter auf. Frauen jeden Alters können betroffen sein.

Es kann sich dabei um ungewollten Urinverlust bei Sport, Lachen, Niesen, Husten oder anderen Belastungen des Beckenbodens handeln (Blasenschwäche/Urin- oder Belastungsinkontinenz) oder aber um ständigen Harndrang (Reizblase/overactive bladder syndrome).

Obwohl sich die Lebensqualität oft sehr verschlechtert, schämen sich Frauen dafür und trauen sich gar nicht erst, das Thema anzusprechen.

Für die unterschiedlichen Erkrankungen und Probleme bieten wir Ihnen verschiedene Untersuchungen und anschliessend auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten an.

Blasenschwäche

  • dies ist bei vielen Frauen ein häufiges Problem. Die Beschwerden treten vor allem durch Schwangerschaften, Geburten und mit zunehmendem Alter auf. Häufig tritt dieses Krankheitsbild in Kombination mit Blasen- oder Gebärmuttersenkungen auf.
  • Symptome sind ungewollter Urinverlust bei Lachen, Husten, Niesen, körperlicher Belastung etc., in schwereren Fällen kommt dies aber auch bereits in Ruhe beim Sitzen oder Liegen vor. Man spricht dann von der sogenannten Belastungsinkontinenz.
  • Bei Blasen- und/oder Gebärmuttersenkungen können zusätzlich Druckgefühl nach unten, unvollständige Blasenentleerung und darauf resultierend wiederholte Blasenentzündungen sowie Unterbauchschmerzen und Verdauungsprobleme auftreten.
  • ein anderes häufiges Krankheitsbild ist die sogenannte Reizblase oder overactive bladder syndrome. Dies ist durch besonders ausgeprägten Harndrang (mit oder ohne Urinverlust) sowie häufiges Wasserlösen, auch in der Nacht, gekennzeichnet.

Diagnostik

  • an erster Stelle steht die genaue Erfassung der Krankengeschichte (Anamnese), es folgt zusätzlich eine körperliche Untersuchung und je nach Bedarf auch Ultraschalluntersuchung
  • zusätzlich können wir Ihnen in unserer Praxis eine genaue Untersuchung der Blasenfunktion (Urodynamik) anbieten
  • bei Bedarf führen wir ausserdem eine sogenannte Blasenspiegelung durch

Therapie

  • es stehen sowohl konservative Therapien wie Physiotherapie oder eine medikamentöse Behandlung zur Verfügung
  • ausserdem bieten wir zusätzlich operative Therapien an (zum Beispiel Schlingenoperation, Raffung etc.)

Durchführung

Es wird ein dünner Spezialkatheter in die Blase eingeführt, welcher den Blasen- und Harnröhrenverschluss misst. Durch den Katheter kann die Blase gleichzeitig mit Flüssigkeit gefüllt werden. Das Einführen des Katheters wird durch ein Gleitmittel erleichtert. Die Schleimhautoberfläche der Harnröhre wird dadurch auch leicht betäubt. Durch die Urodynamik können wir eine erste Diagnose stellen und anschliessend unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden eine entsprechende Therapie einleiten

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