Gen Z und Sex: Was die New York Times aufdeckt — und was das für unsere Praxis bedeutet
Ja, das Thema war diese Woche in aller Munde: Die New York Times hat mit Opinion-Redaktorin Nadja Spiegelman sowie den Journalistinnen Carter Sherman und Christine Emba gesprochen — über die sogenannte «Sex Recession» der Generation Z.
Der Befund ist ganz klar: Junge Erwachsene zwischen 13 und 28 Jahren haben heute deutlich weniger Sex als frühere Generationen im gleichen Alter. Kein Einzelbefund — ein Trend, der sich über mehrere Untersuchungen bestätigt.
Drei Faktoren stechen im Gespräch besonders hervor:
- Technologie & Social Media
- MeToo-Bewusstsein
- Platonische Beziehungen
Drei Faktoren, die im NYT-Gespräch als Treiber des Rückgangs genannt werden.
Wichtig für uns als Frauenärztinnen und Frauenärzte: Dieser Wandel ist nicht per se negativ. Weniger Druck, mehr Selbstbestimmung — das kann für junge Patientinnen durchaus entlastend sein.
Aber, schon ganz klar: Beratungsbedarf bleibt! Verhütung, sexuelle Gesundheit, Aufklärung über Körper und Grenzen — das braucht es weiterhin, unabhängig von der Häufigkeit.
Unser Fazit: Wir begleiten diesen Wandel unaufgeregt — mit offenen Ohren und ohne Vorurteile. Wer Fragen hat zu Sexualität, Verhütung oder Beziehungen: Bei uns ist immer ein offenes Gespräch möglich.
Quelle: «The Opinions», New York Times Opinion, Gespräch mit Nadja Spiegelman, Carter Sherman und Christine Emba.