Gen Z und Sex: Was die New York Times aufdeckt — und was das für unsere Praxis bedeutet

  10. August 2026

Ja, das Thema war diese Woche in aller Munde: Die New York Times hat mit Opinion-Redaktorin Nadja Spiegelman sowie den Journalistinnen Carter Sherman und Christine Emba gesprochen — über die sogenannte «Sex Recession» der Generation Z.

Der Befund ist ganz klar: Junge Erwachsene zwischen 13 und 28 Jahren haben heute deutlich weniger Sex als frühere Generationen im gleichen Alter. Kein Einzelbefund — ein Trend, der sich über mehrere Untersuchungen bestätigt.

Drei Faktoren stechen im Gespräch besonders hervor:

  • Technologie & Social Media
  • MeToo-Bewusstsein
  • Platonische Beziehungen

Drei Faktoren, die im NYT-Gespräch als Treiber des Rückgangs genannt werden.

Wichtig für uns als Frauenärztinnen und Frauenärzte: Dieser Wandel ist nicht per se negativ. Weniger Druck, mehr Selbstbestimmung — das kann für junge Patientinnen durchaus entlastend sein.

Aber, schon ganz klar: Beratungsbedarf bleibt! Verhütung, sexuelle Gesundheit, Aufklärung über Körper und Grenzen — das braucht es weiterhin, unabhängig von der Häufigkeit.

Unser Fazit: Wir begleiten diesen Wandel unaufgeregt — mit offenen Ohren und ohne Vorurteile. Wer Fragen hat zu Sexualität, Verhütung oder Beziehungen: Bei uns ist immer ein offenes Gespräch möglich.

Quelle: «The Opinions», New York Times Opinion, Gespräch mit Nadja Spiegelman, Carter Sherman und Christine Emba.

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